Katzen schwatzen mit Lillis und Romi

Sonntag, 02. März 2025 | Katzen Schwatzen

Liebe Katzen, liebe Kater! Liebe Menschen!

Hallo liebe Katzenfreunde! 🐾✨

Wir freuen uns riesig, euch zu einem ganz besonderen Interview begrüßen zu dürfen! 🎉 Heute haben wir zwei flauschige Schwestern mit Berliner Schnauze bei uns, die bereit sind, ihre Geheimnisse mit uns zu teilen. 😺🎤 Macht euch bereit für eine bunte Mischung aus Abenteuer, Spaß.🐾💖

🐱💬 Wir garantieren euch: Es wird schnurrig, es wird lustig und vor allem wird es unvergesslich! 🎈🐾

Also, schnappt euch eure Lieblingsleckerlis und macht es euch gemütlich – das Abenteuer beginnt! 🚀🐾

Viel Spaß und miau! 😻

Katze schwatzen mit Michel und Herrn Rossi

Ich freue mich, heute zwei Berliner Freundinnen vorzustellen :-)! Romi! Du bist ausgebildete Weckerin! Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Wie weckst du deine Zweibeiner? Bist du eine von der sanften Sorte oder machst du es auf die harte Tour? Ich bin nämlich auch erfahrene Weckerin und ich finde, dass die grobe Methode schneller zum Ziel führt: Momentan ist es ein Pfotenhieb aufs Gesicht mit ausgefahrenen Krallen. Früher habe ich es aber auch mit Haare ziehen und maunzen versucht. Hast du eine bewährte Methode?

Lucy

Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Katze schwatzen mit Michel und Herrn Rossi

Oh wow, wahrscheinlich sind deine Zweibeiner auch schwer erziehbar. Das kenne ich sehr gut, aber ich bin nachsichtig mit ihnen. Der männliche Halbaffe scheint mich kaum mitzubekommen, oder er ignoriert mich. Für den weiblichen Halbaffen habe ich eine bewährte Methode: schnurren, so laut ich kann. Dann fange ich an, auf ihrem Kopfkissen zu tretteln und anschließend putze ich ihr die Nase. Da kann sie sich doch nicht beschweren, wenn ich gleichzeitig auch noch für ihre Sauberkeit sorge, oder? Zur allergrößten Not jage ich nach ihren Füßen, aber dann steht sie aus Prinzip nicht auf. Deswegen kommt dieses Verfahren seltener zum Einsatz.

Lilis & Romi

Menschennasenputzen hab ich noch nie gemacht! Ist das nicht eklig? Ich beiße da eher rein. Vielleicht sollte ich es mal versuchen, Danke für den Tipp!

Lucy

Miau, Romi und Lilis! 🐾 Ihr seid ja richtige Wirbelwinde – Tunnelfahren, Papierzerfetzen und Spiralenjagd? Das klingt nach einem Leben voller Abenteuer! Aber sagt mal, Romi, wie schafft man es, so mutig zu sein, dass sogar ein Golden Retriever reißaus nimmt? Und Lilis, was ist euer Geheimnis, immer im Mittelpunkt zu stehen, ohne dass die Halbaffen meckern? Erzählt mal eure besten Tricks, ich brauche dringend Inspiration für meine zwei Grantel-Onkels daheim!

Lilli

Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Der weibliche Halbaffe hatte lange, bevor wir auf der Welt waren, einen Golden Retriever. Sie redet ab und zu von ihm mit dem anderen Halbaffen und betont oft, dass Goldies „treudoof“ seien. Das habe ich oft mitbekommen. Und von daher hatte ich keine Angst vor diesem Riesenwau. Zumal er noch jünger ist als ich. Meine Schwester hatte dagegen mehr Angst und ich wollte sie beschützen. Einmal fauchen und das Thema „Ich möchte gerne mit den kleinen Katzen spielen“ war erledigt.
Lilis & Romi

Dafür war ich ihr dankbar! Ich finde, Fremde in der Wohnung – egal, ob Mensch oder Tier – immer suspekt und verstecke mich. Ich kann ehrlich gesagt Menschen nicht verstehen, die uns Katzen nicht in den Mittelpunkt setzen, das ist doch eine Selbstverständlichkeit! Wir sind niedlich, schnurren, spielen mit ihnen und kuscheln auch noch. Sind wir nicht tolle Wesen? Wenn sie genervt sind, zeigt ihnen einfach die kalte Schulter für eine Weile. Dann wissen sie, was ihnen entgeht.

Lilis & Romi

MIAU Romi, ich bin beeindruckt: Ein Tassendesign für Samtpfoten e.V.? 😺 Das klingt ja nach einer richtigen Modelkarriere! Wie war das Shooting? Und verrat mir: Was ist dein ultimativer Tipp, um vor der Kamera immer so fabelhaft auszusehen? Ich habe das nämlich auch schon versucht, aber na ja… der Fokus lag eher auf meiner Pfote. 🙄
Michel

Es war spannend. Ich war ja noch ein Baby und habe es nicht verstanden, warum Menschen Fotos von uns machen wollen. Heute wäre es nichts Besonderes mehr, weil die Menschen gefühlt ständig mit der Kamera hinter uns herlaufen. Ihr müsst nichts Außergewöhnliches leisten. Seid einfach ihr selbst vor der Kamera – mehr wollen die Zweibeiner eh nicht. Denk daran, die Kamera liebt dich, Michel!

Lilis & Romi

Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Liebe Romi und Lilis, ich, Herr Rossi, habe eine tiefe Bewunderung für eure Hingabe, anderen Tieren zu helfen und auf die Berliner Tiertafel aufmerksam zu machen. Wie schafft ihr es, trotz eures jungen Alters so viel Mitgefühl und Verantwortung zu zeigen? Und: Was glaubt ihr, wie können wir noch mehr Menschen dafür gewinnen, Tierschutz zu unterstützen? Ideen wie eure sind wertvolle Sonnenstrahlen in der Welt! ☀
Herr Rossi

Zur Erklärung: Wir selbst haben eine zeitlang bei der Organisation Samtpfoten e.V. gelebt. In der kurzen Zeit, in der wir dort gewohnt haben, haben wir Katzen kennengelernt, die schon länger auf ein neues Zuhause gewartet haben. Das fanden wir schade. Auch, wenn es bei „Samtpfoten“ toll war und die Menschen sich gut um uns gekümmert haben, ist ein festes Zuhause mit seinen eigenen Menschen, Spielzeug, Fressen, Rückzugsmöglichkeiten doch am schönsten. Das würden wir uns für alle wünschen. Und von der Tiertafel haben wir zur Weihnachtszeit erfahren. Der weibliche Halbaffe hat auf dem Arbeitsplatz Futterspenden gesammelt. Erst waren wir wütend, weil das Fressen nicht für uns gedacht war, aber dann hat sie uns erklärt, dass manche Tiere kaum Leckerlis bekommen können. Das tat uns sehr leid. Daher, Zweibeiner und ZweibeinerInnen, wenn ihr das hier liest, schaut doch mal, ob ihr irgendwelchen Tieren nicht eine Freude machen wollt und etwas abgeben könnt.
Bei „Samtpfoten“ oder anderswo warten bestimmt noch genug von uns auf ein schönes Zuhause oder ein paar Leckers!

Lilis & Romi

Wow, das ist beeindruckend, was eure Zweibeiner alles tun! Hier haben wir leider keine Tiertafel. Aber wir können übriggebliebenes Futter und Spielzeug entweder dem Tierschutzverein Rankweil bringen oder beim Tierheim in Dornbirn abgeben. Die nehmen alles gerne an, da es so viele hungrige Katzenmäuler zu stopfen gibt!
Lilis – Du spielst dein Leben gerne mit Spiralen. Ich habe so ein Ding auch mal geschenkt bekommen, aber mir erschließt sich die Funktionsweise nicht. Kannst du es mir erklären?

Lucy

Die Menschen meinten mal zu mir, ich würde besser Fußball spielen als so mancher Zweibeiner. Was das auch immer bedeuten mag. Ich schiebe die Spiralen einfach von einer Pfote zu anderen. Manchmal mache ich das ganz schnell, sodass es durch den Raum fliegt, dann laufe ich hinterher und hole es mir zurück. Ein Riesenspaß!
Lilis & Romi

Und Lilis, du Schnurrmaschine! Ich muss das fragen, weil ich als alter Geheimagent nicht immer jedem trauen kann: Dieses Schnurren – ist das echte Freude oder eine geschickte Ablenkung, um die Halbaffen gefügig zu machen? Falls es letzteres ist, hätte ich gern eine genaue Anleitung, wie das funktioniert. Man kann nie genug Techniken haben, um an mehr Leckerlis zu kommen!

Michel

Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Tatsächlich echte Freude. Romi sorgt eher dafür, dass die Menschen an unser „Fresschen“ denken. Mit hohem Maunzen und Umschmusen gelingt ihr das ziemlich gut 🙂
Lilis & Romi

Katze schwatzen mit Michel und Herrn Rossi

Romi, Lilis – eine letzte Frage von mir: Wenn du unseren Lesern eine wichtige Botschaft oder ein Thema mit auf den Weg geben könntest – was liegt dir besonders am Herzen? 🐾✨

Herr Rossi

Lilis: Ihr Menschen seid unsere besten Freunde. Bitte denkt immer daran, auch, wenn wir es nicht immer so zeigen. 
Romi: Sehe ich genauso. Und denkt dran: Adoptieren, nicht kaufen!
Lilis & Romi

Das hast du sehr schön gesagt! Und ich bedanke mich ganz herzlich im Namen von Team „Katzenschwatzen“ für die Einblicke von euch beiden wunderbaren Berliner Schwestern.

Herr Rossi

Das Frauchen von Romi und Lilis auf Instagram

Lauserin Lucy auf Instagram:

Herr Rossi, Lilli & Michel auf Instagram:

Lucy von Katzenschwatzen.net berichtet: Die Berliner Tiertafel – Hilfe für Samtpfoten und Co.

Miau, liebe Leser! Hier ist wieder eure Lucy von Katzenschwatzen.net, eure Expertin für alles, was schnurrt, maunzt und auf vier Pfoten durch die Welt spaziert. Heute möchte ich euch von einer großartigen Einrichtung erzählen, die das Leben vieler Berliner Tiere – und ihrer Menschen – ein bisschen leichter macht: die Berliner Tiertafel e.V.

Wenn das Futter knapp wird…

Wir Katzen sind ja bekanntlich Feinschmecker und lieben unseren gefüllten Napf. Doch was, wenn plötzlich kein Futter mehr da ist? Manchmal geraten unsere Menschen unverschuldet in Not – sie verlieren ihren Job, werden krank oder die Rente reicht kaum zum Leben. Viele Tierhalter stehen dann vor einer herzzerreißenden Entscheidung: Kann ich mir mein Tier noch leisten?
Hier kommt die Berliner Tiertafel ins Spiel. Seit vielen Jahren unterstützt sie Menschen, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, damit ihre tierischen Begleiter nicht hungern müssen. Sie geben nicht nur Futter aus, sondern helfen auch mit Zubehör wie Körbchen, Leinen oder Spielzeug.

Nicht nur Futter, sondern auch Herz

Die Helfer der Berliner Tiertafel sind echte Tierfreunde. Sie hören zu, beraten und organisieren sogar eine tierärztliche Grundversorgung für kranke Tiere. Besonders rührend finde ich, dass sie auch obdachlose Tierhalter unterstützen.
Aber – und das ist wichtig – die Hilfe ist für Notfälle gedacht. Wer Unterstützung braucht, muss nachweisen, dass er oder sie finanziell bedürftig ist. Und: Die Tiertafel hilft nur bei Tieren, die schon vor der Notlage zur Familie gehörten. Das soll verhindern, dass Menschen sich leichtfertig neue Tiere anschaffen.

Die Tiertafel braucht uns alle

So eine tolle Einrichtung funktioniert natürlich nur mit Spenden und freiwilligen Helfern. Gerade in diesen Zeiten, wo alles teurer wird, ist der Bedarf an Unterstützung groß. Wer also helfen möchte, kann Futter oder Geld spenden – oder sich sogar als Ehrenamtlicher engagieren.

Mein Fazit als Katze

Die Berliner Tiertafel ist eine wunderbare Sache! Sie sorgt dafür, dass kein Napf leer bleibt und kein Tier sein Zuhause verlieren muss. Ich, Lucy von Katzenschwatzen.net, schnurre laut vor Dankbarkeit für diese großartigen Menschen. Also, liebe Dosenöffner, wenn ihr helfen könnt – tut es!
Bis zum nächsten Miau! 🐾
Eure Lucy