Katzen schwatzen mit Pepe

Sonntag, 04. Okt. 2026 | Allerlei

Liebe Katzen, liebe Kater! Liebe Menschen!

Ich bin es mal wieder, die Lauserin Lucy, die sich hier aus ihrem Revier in Österreich für das Vorwort meldet.

Apropos Revier: Habt ihr auch von der Revierstudie gelesen, wo herausgekommen ist, dass Katzen aus Deutschland und der Schweiz nachts um einiges länger unterwegs sind als wir Schnarchnasen aus Österreich? Ich gehe dann am Ende noch auf dieses Thema ein.

Aber zuerst einmal zu unserem Interviewgast: Pepe!

Ich freue mich sehr, diesen Katzeninfluencer bei uns im Schwatzstudio begrüßen zu dürfen. Er erfreut uns jeden Tag auf Insta mit seinen Posts, zu finden unter @pepegingercat2023. Pepe ist wirklich ein königlicher Kater mit einem großen Revier, Pawsonal, dass ihn nach vielen Freigängen abholt und ihn auch abtrocknet, wenn es mal regnet. In diesem exklusiven Interview erzählt er uns, wie er zu seinem Pawsonal gekommen ist, wie es sich mit einem Tracker lebt, warum die Kastration so wichtig ist und wie die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen ihm, Bella und Polly sind. Seid mal ehrlich, habt ihr das alles schon gewusst?

Also, schnappt euch,die Leckerlies, macht es euch fein und lauscht gebannt, was Pepe zu sagen hat!

Lieber Pepe! Ich freue mich sehr, dich kennenzulernen. Seit einiger Zeit folge ich deinem Instagram-Account und gemeinsam mit Frauchen gucke ich gerne deine Storys. Ich finde, du bist eine besonders coole Socke und ich liebe deine Abenteuer! Dein Pawsonal ist auch sehr engagiert und macht lustige Videos von dir! Mich würde interessieren, wie du zu deinen Pawrents gefunden hast. Bist du – wie ich – ein Fundtier aus dem Tierheim?

Lucy
Chef-Kontrolleurin
Katze schwatzen mit Henri und Streuner

Aus dem Tierheim komme ich zwar nicht, aber dafür direkt von der Straße – quasi ein kleines Findel-Miezchen. Ich war noch winzig, als ich zusammen mit meinen Brüdern zum Glück gefunden wurde. Leider haben viele andere kleine Fellnasen, die wie wir auf der Straße geboren werden, nicht so viel Glück. Umso dankbarer bin ich, dass ich gefunden wurde und heute mein bestes Katzenleben führen darf. Und mal ehrlich: Die Welt ohne mich? Wäre doch auch ein kleines bisschen langweiliger.

Pepe
Katze schwatzen mit Michel und Herrn Rossi

Ach, mein lieber Pepe. Man bemerkt gewisse Dinge, wenn man genug Zeit auf dem Fensterbrett verbracht hat – zum Beispiel, dass der Sprung vom Straßenkind zum Dschungel-König offenbar nicht jeder Katze gelingt. Wie hast du das geschafft, und denkst du manchmal noch an die Zeit davor zurück, oder ist das wohl längst vorbei?

Herr Rossi
Katzosoph

Natürlich ist das nicht selbstverständlich – royale Gene müssen sich schließlich erst einmal durchsetzen. An die Straße selbst kann ich mich zwar nicht mehr erinnern, aber ihr Ruf steckt wohl bis heute in mir. Vielleicht bin ich deshalb noch immer so gern draußen unterwegs – mutig, tapfer und mit einer ordentlichen Portion Tiger im Blut. Dass ich zu Höherem bestimmt bin, habe ich dann spätestens im Dschungelcamp meiner Freundin Elsie bewiesen. Mit Charme, Mut und ganz viel Herz habe ich es tatsächlich bis auf den Thron geschafft. Manche Dinge sind eben Schicksal.

Pepe

Pepe!! Ich muss sofort wissen – dieser Holzstapel, in dem du fast stecken geblieben bist – warst du da mega mutig oder war das einfach nur allergrößtenmäßig eng?? Ich glaub, bei mir hätt's auch ganz schön geknautscht, ich bin nämlich eher die rundliche Sorte Katze! Erzähl, erzähl!

Lilli vom Garten
Fliegenbeobachterin
Katze schwatzen mit Henri und Streuner

Grundsätzlich ist mir kein Weg zu weit und schon gar kein Durchgang zu eng. Ich bin schließlich ein sportlich durchtrainierter Kater – mit einer kleinen, aber durchaus gepflegten Schwäche für Leckerlis. Der Holzstapel hat mir dann allerdings doch einiges abverlangt. Aber wozu hat Kater Köpfchen? Rückwärtsgang rein und Problem gelöst. Es lag übrigens nicht an mir – das Holz war einfach falsch gestapelt.

Pepe

Im Gegensatz zu mir trägst du einen Tracker, so wie auch mein Kumpane Kati, der Kater aus dem ersten Stock. Als ich zu Frauchen kam, waren Tracker noch nicht so gang und gäbe und ich würde den sicher ständig abstreifen wollen. So habe ich bis heute keinen, auch wenn ich eine Helikoptermama habe, die mich sofort sucht, wenn ich mal nicht zur rechten Zeit auftauche. Ihr zuliebe bleibe ich mittlerweile ums Haus und gehe – so denkt sie zumindest – nicht mehr weit. Wie fühlt sich ein Tracker an und wo hat ihn deine Meowmy schon überall suchen müssen und wie oft streifst du ihn ab?

Lucy
Mausefängerin
Katze schwatzen mit Henri und Streuner

Meine Meowmy hatte ja schon früher die grandiose Idee, mir so ein Ding um den Hals zu hängen. Das erste Modell war allerdings viel zu groß – dagegen habe ich so lange protestiert, bis sie endlich aufgegeben hat. Mit der kleineren Version kann ich gerade so leben. Eigentlich trage ich sie auch nur ihr zuliebe, damit sie beruhigt ist und immer weiß, wo ich bin. Wobei ich es ziemlich unverschämt finde, wie sie dank des Trackers plötzlich aus dem Nichts vor mir steht. Das zeige ich ihr dann auch mit einem lauten Miauen. Ihr kennt das ja aus meinen Videos. Natürlich weiß ich längst, wie das Ding abgeht. Ich lasse es nur immer wie einen Zufall aussehen – dabei steckt dahinter ein ausgeklügelter Plan. Einmal lag der Tracker sogar im Hühnerkäfig der Nachbarn. Sagen wir mal so: Die Hühner und ich arbeiten inzwischen sehr gut zusammen.

Pepe

Nun ja, eine Frage, die mir wohl niemand abnimmt, aber sie muss sein: Auch ich bin kastriert, ebenso wie Lilli und Lucy hier in der Redaktion – das gehört für uns einfach dazu. Bist du kastriert, und wie hat sich das auf dein Streunerherz und deine Reviergänge ausgewirkt? Ich frage nicht aus reiner Neugier – das Thema betrifft schließlich jeden von uns Freigängern, ob wir wollen oder nicht.

Herr Rossi
Schlauschwätzer
Katze schwatzen mit Henri und Streuner

Das ist ja wohl mit Abstand die wichtigste Frage. Denn seien wir mal ehrlich: Ich bin zwar ein royaler und durchaus gut ausgestatteter Kater, aber so viel verdiene selbst ich nicht, dass ich mir den Unterhalt für all die Kätzchen leisten könnte, die ich produzieren würde. Das hat mir meine Meowmy schon früh klargemacht. Und ganz ehrlich: Man braucht keine Eier, um ein richtiger Kater zu sein. Ich bin ja wohl das beste Beispiel dafür. Ohne Kastration wäre ich wahrscheinlich noch viel weiter unterwegs, als ich es sowieso schon bin. Und Leute, wann hätte ich dann bitte noch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Außerdem wissen wir doch alle: Die Dinger machen am Ende nur Probleme. Hormonschwankungen und so. Brauche ich nicht. Ich bin auch ohne Eier ein ganzer Kerl.

Pepe

Michel sagt für Eier braucht man gar keine Klöten!
Mir wollten sie die auch weg nehmen, weil die Grasnase, die mich nicht mehr haben wollte, als Kater rausgeschmissen hat. Und zum Glück hat mein Laurin, Papa, mich gerettet und zur Mama gebracht. Der Weißkittel wollte mir dann die Dinger weg machen, aber dann hat er mich nach Hause geschickt, weil er gar keine gefunden hat. Dann durfte ich ein paar Tage später neu antanzen und Schnippi, Schnappi. Ging schnell und Michel hat dann Krankenschwester bei mir gespielt. Aber weiter in Interview:
Pepe, mal ehrlich unter Jagdgenies. Bei mir daheim ist eine Maus schon fast zu wenig, ich häng meinen Menschen auch gerne mal eine Schlange, einen Maulwurf oder eine Blindschleiche vor die Tür – Beute mit Stil eben! Und du so mit deiner Schwester Bella? Wer von euch beiden bringt die krasseste Beute nach Hause, und wie kommt das bei euren Menschen an? 

Lilli vom Garten

Bella und ich haben da eine ziemlich ausgeklügelte Jagdtaktik. Wir wohnen nicht weit vom Feld entfernt und Mäuschen gibt's dort en masse. Also setzen wir uns einfach an den Feldrand vor ihre Löcher und warten. Ich will ja nicht angeben, aber manchmal ist der Weg vor unserer Haustür danach regelrecht zugepflastert. Davon dürfen wir allerdings nicht zu viel im Internet zeigen. Meowmy sagt, sonst sitzen wir schneller im Knast, als wir „Miau" sagen können. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Bella hat das Jagen schon echt drauf. Die ist furchtlos, frech und hat sowieso ein persönliches Problem mit allem, was vier Beine hat und nicht zu unserem Haushalt gehört. Ich würde sagen: Wir sind ein ziemlich gutes Team – nur Bella ist eher fürs Grobe zuständig.

Pepe
Katze schwatzen mit Michel und Herrn Rossi

Du berichtest öfters von der Käseoma. Mich würde interessieren, wer das ist und was du tun musst, um an Käse zu kommen? Ich hab nur eine Sockenoma und die bringt nie Käse mit, aber zumindest bekomme ich zu Weihnachten Schmeckis von ihr.

Lucy
Mausefängerin
Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Katze schwatzen mit Henri und Streuner
Katze schwatzen mit Henri und Streuner

Mit Socken könnte ich jetzt nicht so viel anfangen. Deshalb habe ich mein Personal lieber so erzogen, dass es meinen tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. Wir wohnen schließlich in einem Mehrgenerationenhaus – und wenn einem schon mehrere Generationen Personal zur Verfügung stehen, sollte man das auch nutzen. Besonders wichtig ist natürlich die Käse-Omi – Omi, nicht Oma. Die ist schließlich für das leibliche Wohl zuständig. Und dann gibt es da noch diesen Mann, der bei meiner Käse-Omi wohnt. Angeblich ist das ihr Mann und damit wohl mein Opa. Für meine Snackplanung ist aber eigentlich nur wichtig, dass er morgens mit diesem wahnsinnig „gefährlichen" Hund zur Gassi-Runde aufbricht. Denn genau dann beginnt meine Schicht: Ich platziere mich strategisch vor Omis Wohnungstür und warte, bis sich das Snackportal öffnet. Ich kenne meine Zeiten schließlich ganz genau. Was ich übrigens nicht unerwähnt lassen möchte: Hier wohnt noch weiteres durchaus fähiges Personal. Was viele nämlich gar nicht wissen: Meine Schwestern Bella und Polly wohnen bei der Schwägerin meiner Meowmy. Bedeutet für mich: noch eine Katzenmutti im Haus. Und ihr wisst, was zwei Katzenmuttis bedeuten: Das zweite Frühstück ist eigentlich garantiert – und mit etwas geschickter Planung manchmal sogar das dritte. Mehrgenerationenhaus muss man eben zu nutzen wissen.

Pepe

Unsere Socken-Oma heißt so, weil sie wie eine Weltmeisterin Socken stricken kann. Und weil sie auch für unser Personal schon viele Socken gestrickt hat, ist sie auch unsere Socken-Oma. Eigentlich gehört sie zum Personal der Lauserin. Was anderes:
Man hört, du patrouillierst nachts durchs Revier, während meiner nur maunzt, die Sterne hätten ihn wohl persönlich gerufen. Aber keiner weiß etwas Genaues. Was hältst du von so viel nächtlicher Betriebsamkeit – und glaubst du, ein Fensterbrett könnte dir jemals genügen? Rein hypothetisch, versteht sich.

Herr Rossi
Katzosoph

Ich sag's mal so: Besonders im Sommer komme ich eigentlich nur zum Essen und Schlafen nach Hause. In meinem Königreich ist schließlich einiges los – und irgendwer muss den Laden ja bewachen. Meowmy hätte es natürlich lieber, wenn ich gemütlich bei ihr im Bett liegen und kuscheln würde. Aber wann soll ich das bitte noch machen? Spätestens zwischen halb vier und vier ist meine Nacht vorbei und ich muss los. Und sollte jemand der Meinung sein, die Tür bliebe zu, kann ich sehr überzeugend erklären, warum das keine gute Idee ist. Ich bin schließlich ein junger, sportlicher Prinz und vor mir liegen noch jede Menge Abenteuer. Für Fensterbank und Ruhestand habe ich nun wirklich keine Zeit. Im Winter trete ich vielleicht ein kleines bisschen kürzer. Und irgendwann, wenn ich einen würdigen Nachfolger für mein Königreich gefunden habe, können wir über die Fensterbank reden. Aber Leute – so weit bin ich noch lange nicht.

Pepe

Und ganz ehrlich, Pepe, mal unter uns Abenteurern: Würdest du auch lieber draußen buddeln, statt stundenlang am Fenster rumzusitzen wie ein gewisser alter Herr hier neben mir? Sag ja, sag ja!!

Lilli vom Garten

Draußen buddeln – ganz klar. Denn ich sage euch eins: Dieses komische viereckige Ding im Haus, in das man unter Beobachtung reinkacken soll, ist mir bis heute ein bisschen suspekt. Ich bin schließlich ein Naturbursche und brauche meine Privatsphäre. Und wozu hat man Nachbarn mit einem schönen Garten? Sagen wir mal so: Ich hinterlasse dort regelmäßig königliche Grüße. Ob sie sich darüber genauso freuen wie ich, wurde bislang nicht abschließend geklärt.

Pepe

Doc Michel meldet sich noch einmal, aus der Zwischenwelt, wo man solche Interviews natürlich längst kommentiert hat, bevor sie online gingen. 🌌

Pepe, mein lieber Straßenprinz, das war Königsklasse. Oder Klassenkönig? Egal, ich war angetan. Vom Findelkind zum Dschungel-Thron, das erkennt man sofort als verwandte Seele, auch wenn mein eigener Aufstieg zum Sternen-Kater die elegantere Variante bleibt. Aber gut, jeder Kosmos hat Platz für mehr als einen Herrscher.

Die Sache mit dem Tracker und den Hühnern der Nachbarn, Geheimagenten-Niveau, das kann ich beurteilen. Und die Käse-Omi-Strategie nenne ich Weitsicht. Meine Fans werden das lieben, so viel weiß ich jetzt schon.

Ich purrr zufrieden zurück in meine Sterne. Die Erde kommt auch ohne mich kurzfristig ganz gut zurecht. Kurzfristig, wohlgemerkt.

Flausch-ferne Grüße aus der Zwischenwelt
Michel, Geheimagent 007Dreiviertel 🐾✨

Michel
Angeber

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte! Ich habe es natürlich trotz meines randvollen königlichen Terminkalenders möglich gemacht, eure Fragen zu beantworten. Extra dafür habe ich sogar dafür gesorgt, dass Bella währenddessen unterwegs ist – sonst hätte die mir garantiert die ganze Zeit frech dazwischengequatscht. Ich würde mich riesig freuen, demnächst noch von ein paar weiteren Kumpels zu lesen. Deshalb nominiere ich meine Freunde von der Waldgang! Die haben bestimmt einiges zu erzählen, schließlich sind die ständig mit ihrem Meowmy im Wald unterwegs. Und mal ehrlich: Das ist schon mega cool. So ein richtiger Wald ist nämlich tatsächlich etwas, das meinem Königreich noch fehlt. Beziehungsweise: Er ist da – aber für meinen Geschmack viel zu weit weg. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit mal über eine Erweiterung meines Königreichs nachdenken. Bis dahin: königliche Grüße und Pfote drauf! Euer Pepe

Pepe

Pepe auf Insta:

Lauserin Lucy auf Insta:

Katzen Schwatzen auf Insta:

Liebe Katzen, liebe Kater! Liebe Menschen!

Heute haben die Menschen schon wieder versucht herauszufinden, wo wir uns den ganzen Tag herumtreiben.

Offenbar gibt es jetzt sogar eine Studie darüber.

GPS-Tracker, Daten, Auswertungen und ganz viel Statistik.

Ganz ehrlich: Die Menschen haben wirklich zu viel Zeit. 😼

Ich könnte ihnen einfach sagen, wo ich bin.

Aber dann wäre es ja kein Geheimnis mehr.

Mein Revier ist größer, als die Menschen denken

Die Menschen glauben immer, mein Revier wäre der Garten.

Wie süß.

In Österreich liegt das typische Katzenrevier laut einer neuen Analyse bei rund 16.908 Quadratmetern.

Das sind mehr als zwei Fußballfelder!

Und ich soll mich mit einem Garten zufriedengeben?

Nein, danke.

Ein ordentliches Revier braucht schließlich:

- einen Lieblingsbusch,
- mindestens drei Kontrollstellen,
- einen guten Aussichtspunkt,
- einen geheimen Schlafplatz,
- einen Ort, an dem die Nachbarskatze nicht erwünscht ist,
- und natürlich eine Route, auf der man garantiert keinem Menschen begegnet,
der einen nach Hause schicken möchte.

Nachts? Ich doch nicht!

Die Menschen erzählen gerne, Katzen seien nachts unterwegs.

Also bitte!

In Österreich waren tatsächlich 62,9 Prozent der untersuchten Katzen nachts draußen.

Auch ich gehöre natürlich dazu.

Ich schlafe nachts. Meistens draußen.

Außer um 2:37 Uhr.

Da muss ich natürlich dringend überprüfen, ob mein Mensch noch lebt.

Dazu springe ich durch die Klappe, aufs Bett, laufe einmal über seinen Bauch und miaue direkt neben seinem Ohr.

Das nennt man Fürsorge.

Die deutschen Katzen haben offenbar Wanderlust

Die deutschen Katzen machen richtig Kilometer.

Ihr typisches Revier war mit rund 27.955 Quadratmetern deutlich größer als das der österreichischen Katzen.

Außerdem gingen sie im Median 3,1-mal am Tag nach draußen.

3,1-mal!

Was machen die denn den ganzen Tag?

Ich vermute:

Raus. Rein. Fressen. Raus. Rein. Fressen. Raus. Rein. Menschen verwirren.

Ein durchaus vernünftiger Tagesablauf.

Die Schweizer sind auch unterwegs

Die Schweizer Katzen legen täglich im Median rund 1.275 Meter zurück.

Das ist ganz schön viel. Ich persönlich würde ja gerne wissen, ob sie dafür wenigstens ordentlich mit Schmeckis bezahlt werden.

Denn 1,275 Kilometer täglich sind kein kleiner Spaziergang.

Wir gehen schließlich nicht einfach spazieren. Wir patrouillieren.

Das klingt viel wichtiger.

Kater haben offenbar mehr zu kontrollieren

Jetzt wird es interessant.

Laut Analyse nutzen Kater im Median ein Revier von ungefähr 20.000 Quadratmetern.

Kätzinnen kommen auf etwa 10.700 Quadratmeter.